Der Lübecker Oldtimerhafen bei Nacht

Wir möchten sie an dieser Stelle auf ein paar Sehenswürdigkeiten der Hansestadt Lübeck aufmerksam machen, Ihnen aber auch die Umgebung kurz vorstellen.

Die Lübecker St. Marien Kirche

z. B. berühmte Bauwerke (Kirchen, Türme, Brücken usw.), Museen, Plätze, Parks, Seen usw. Auch auf besondere Geschäfte, Einkaufsmöglichkeiten, Passagen usw. können Sie aufmerksam machen.
Sie können außerdem auf besondere lokale Ereignisse hinweisen, die für Touristen oder Geschäftsreisende interessant sein könnten: Messen, Ausstellungen, Festivals, Weihnachtsmärkte, Konzerte, Stadtführungen usw.


Zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Stadt und Region erhalten Sie weitere Informationen und Materialien, Broschüren, Stadtpläne, Wanderkarten usw. auch an der Rezeption.

Fotograf: Legrand Legrand, René Bildeigner: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land im Norden der Bundesrepublik Deutschland, die Landeshauptstadt ist Schwerin.

Geografisch gesehen gehört Mecklenburg-Vorpommern zu Norddeutschland. Es entstand 1945 und erneut 1990 nach der Deutschen Wiedervereinigung aus der Vereinigung des historischen Landes Mecklenburg (etwa zwei Drittel der Landesfläche) mit dem westlich der Oder-Neiße-Linie bei Deutschland verbliebenen Teil der ehemals preußischen Provinz Pommern (Vorpommern). Dazu kamen kleine Teile der Prignitz und der nördlichste Zipfel der Uckermark, beides ehemals brandenburgisch.

Der Landesname wird häufig mit dem Buchstabenkürzel MV, manchmal mit MVP, abgekürzt. Umgangssprachlich, vorwiegend jedoch unter Nicht-Einheimischen, wird auch das Kürzel Meck-Pomm [ˌmɛkˈpɔm] verwendet.

Das Sühnekreuz von Herrnburg Foto: Forschungsgruppe Meilensteine (http://www.forschungsgruppe-meilensteine.de

Das Sühnekreuz von Herrnburg

Standort: Wenn man die Straße von Lübeck in Richtung Schattin bzw. Lenschow fährt, kommt gleich hinter Herrnburg, in der ersten Kurve, ein Sandparkplatz auf der rechten Seite. Von hier aus führt ein Waldlehrpfad vorbei am Pomertstein.
Größe / Material: 267:68:15 / gotländischer Kalkstein
Geschichte: Die Rückseite ist glatt. Der Pomertstein ist ein sogenannter Sühnestein, auch als Mordwange bezeichnet.
Dieser Stein hat oben einen hufeisenförmigen Abschluss mit aufgesetzten sieben kreisrunden Knäufen. Darin - und übergehend zur Stele - ist ein reliefartig erhabenes Kruzifix dargestellt, an dessen Fuß zwei betende Gestalten knien. Links ist der Verstorbene mit umgehängter Tasche als Reisender zu erkennen; die andere Gestalt, wahrscheinlich sein Sohn, ist in der Tracht eines Dekans gehüllt. Unter dem Kreuz befindet sich ein Wappenschild mit einer vom Schwert durchstoßenen heraldischen Linie. Ganz unten ist eine siebenzeilige Inschrift in gotischen Minuskeln (Kleinbuchstaben).

Sie lautet:
Anno domini 1466 die xvii augusti
obiit hic hinric pomert dum peregre
vadit. Reminiscere obiter relictorum
suique suorum. Huc dicavit hoc filius
decanus hamburgensis. Memores
estote suarum precor, animarum.

Im Jahre des Herrn 1466 am 17. August starb hier Hinrik Pomert während einer
Reise. Vorübergehende, gedenkt Seiner und seiner Hinterbliebenen. Ihm errichtete
das der Sohn, Dekan in Hamburg. Seid eingedenk, ich bitte, Ihrer Seelen.

Der Stein erinnert also daran, daß der Hamburger Domprobst Hinrich Pomert 1466 das Wegekreuz seinem dort ums Leben gekommen gleichnamigen Vater errichten ließ. Das Kreuz liegt an einem alten Pilgerweg, der im 15. Jahrhundert über Lübeck nach Bad Wilsnack in der Prignitz führte. Dort wurden die Wunder des Heiligen Bluts verehrt.
Herrnburg zu erforschen, war zu DDR-Zeiten unmöglich, da direkt in der Todeszone gelegen. Die schiefe Stele konnte deshalb auch erst 1994 wieder aufgerichtet werden.

Quellen und Literatur:
• Krüger, Georg - Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz, Band 1.4, Schwerin 1994, S.307
• Ende, Horst - Denk- und Sühnesteine in Mecklenburg, in: Information des BAK für Ur- und Frühgeschichte, Kulturbund der DDR, Bezirksleitung Schwerin, 1973, S.62
• recherchiert und bebildert von: Forschungsgruppe Preußische, Mecklenburgische und Anhaltische Meilensteine e.V.

Nähere Informationen unter: www.suehnekreuz.de